
Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind ein beliebtes Ziel, weil dort oft die Zeit für IT-Sicherheit fehlt. Eine einzige Phishing-Mail, ein unsicheres Passwort oder ein fehlendes Update genügt, und Daten sind verschlüsselt, gestohlen oder ein Postfach verschickt Spam in Ihrem Namen. OXENOS IT-Solutions sorgt in Graz, Gleisdorf und der Steiermark dafür, dass Ihr Unternehmen gut geschützt ist: mit einem durchdachten Sicherheitskonzept, das zu Ihrem Betrieb passt und im Alltag nicht stört.
IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen
Wirksame IT-Sicherheit besteht nicht aus einem einzelnen Produkt, sondern aus mehreren Schutzschichten, die sich gegenseitig ergänzen. Fällt eine davon aus, greift die nächste. Wir kümmern uns um alle Ebenen, von der Anmeldung über E-Mail und Netzwerk bis zur Datensicherung:
- Absicherung von Benutzerkonten mit Multi-Faktor-Authentifizierung und sicheren Anmelderichtlinien
- E-Mail-Sicherheit: Schutz vor Phishing und Schadsoftware, Einrichtung von SPF, DKIM und DMARC
- Endpoint-Security für PCs, Notebooks und Server
- Firewall und Netzwerksegmentierung mit professionellen Zyxel-Firewalls
- Patchmanagement: regelmäßige Sicherheitsupdates für Betriebssysteme, Programme und Geräte
- Verschlüsselung von Notebooks, Datenträgern und Verbindungen
- Backup-Konzepte, die auch einen Ransomware-Angriff überstehen
Die wichtigsten Bausteine Ihrer IT-Sicherheit
Sichere Passwörter und Passwortmanager
Ein gutes Passwort ist vor allem lang und einzigartig. Empfehlenswert sind mindestens 12, besser 16 Zeichen, zum Beispiel als Passphrase aus mehreren Wörtern. Noch wichtiger: Jedes Konto bekommt ein eigenes Passwort. Wird ein Dienst gehackt, sind so nicht automatisch alle anderen Zugänge betroffen.
Niemand kann sich dutzende solcher Passwörter merken. Deshalb empfehlen wir einen Passwortmanager wie KeePass oder Bitwarden, der sichere Passwörter erzeugt und verschlüsselt speichert. Ein regelmäßiger Passwortwechsel ohne Anlass ist dagegen nicht mehr notwendig. Laut aktuellen Empfehlungen des BSI sollten Passwörter vor allem dann geändert werden, wenn der Verdacht besteht, dass sie bekannt geworden sind.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Mit MFA reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr aus, um sich anzumelden. Zusätzlich ist ein zweiter Faktor nötig, etwa eine Bestätigung am Smartphone. Wir richten MFA für Microsoft 365, VPN-Zugänge und andere wichtige Dienste ein. Dabei gilt: Nicht jede Methode ist gleich sicher.
- Passkeys und FIDO2-Sicherheitsschlüssel: der stärkste Schutz, auch gegen gefälschte Anmeldeseiten
- Authenticator-App (z. B. Microsoft Authenticator) mit Zahlenabgleich: sicher und alltagstauglich
- SMS- oder E-Mail-Codes: besser als gar kein zweiter Faktor, aber die schwächste Variante
Schutz vor Phishing und Social Engineering
Phishing ist nach wie vor einer der häufigsten Einstiegswege für Angreifer. Gefälschte E-Mails, Nachrichten oder Anrufe geben sich als Bank, Lieferant, Microsoft oder sogar als Kollege aus und verleiten dazu, Zugangsdaten einzugeben, eine Zahlung freizugeben oder einen Anhang zu öffnen. Typische Warnzeichen sind:
- Zeitdruck oder Drohungen („Ihr Konto wird heute gesperrt“)
- Absenderadresse oder Link-Ziel passen nicht zum angeblichen Absender
- Ungewöhnliche Bitten, etwa geänderte Bankverbindungen oder Gutscheinkäufe
- Unerwartete Anhänge oder Aufforderungen, sich „kurz neu anzumelden“
Technisch reduzieren wir das Risiko mit Spam- und Phishing-Filtern sowie einer korrekten Absender-Authentifizierung Ihrer Domain. Mindestens ebenso wichtig sind aufmerksame Mitarbeiter: Wir zeigen Ihrem Team gerne, woran man betrügerische Nachrichten erkennt.
Schutz vor Schadsoftware und Ransomware
Schadsoftware (Malware) ist der Sammelbegriff für Viren, Trojaner, Spyware und Ransomware. Besonders gefährlich für Unternehmen ist Ransomware: Sie verschlüsselt Dateien auf PCs, Servern und Netzlaufwerken und fordert ein Lösegeld. Wir schützen Ihre Geräte mit einer modernen Endpoint-Security-Lösung, schränken Benutzerrechte auf das Notwendige ein und sorgen dafür, dass eine aktuelle Datensicherung existiert, auf die eine Schadsoftware keinen Zugriff hat.
Firewall und Netzwerksicherheit
Die Firewall kontrolliert, welcher Datenverkehr zwischen Ihrem Firmennetz und dem Internet erlaubt ist. Eine moderne Next-Generation-Firewall kann deutlich mehr als der Router Ihres Internetanbieters:
- Stateful Packet Inspection: lässt nur Antworten auf Verbindungen zu, die aus Ihrem Netz aufgebaut wurden
- Intrusion Prevention (IPS): erkennt und blockiert bekannte Angriffsmuster
- Web- und Inhaltsfilter: sperrt bekannte gefährliche Websites
- VPN: verschlüsselter Zugriff für Homeoffice und Außendienst
- Segmentierung: getrennte Netze für Büro, Server, Gäste und Geräte wie Kameras
Ergänzend schützt die Software-Firewall auf jedem Rechner, etwa die Windows-Defender-Firewall, das einzelne Gerät, auch unterwegs in fremden Netzen. Mehr dazu auf unserer Seite Netzwerke.
Sicherheitsupdates und Patchmanagement
Viele erfolgreiche Angriffe nutzen Sicherheitslücken, für die längst ein Update verfügbar wäre. Deshalb gehört ein konsequentes Patchmanagement zu den wirksamsten Schutzmaßnahmen überhaupt. Wir halten Windows, Microsoft 365, Programme, Server, NAS-Systeme und die Firmware von Firewalls und Netzwerkgeräten aktuell und behalten im Blick, wann Geräte keine Updates mehr vom Hersteller erhalten und ersetzt werden sollten. Details finden Sie unter Systemadministration.
Verschlüsselung von Geräten und Verbindungen
Geht ein Notebook verloren oder wird es gestohlen, schützt nur eine Verschlüsselung die Daten darauf. Wir aktivieren BitLocker auf Ihren Windows-Geräten und hinterlegen die Wiederherstellungsschlüssel sicher, etwa in Microsoft Entra ID, damit Sie im Notfall trotzdem an Ihre Daten kommen. Auf modernen Rechnern ist dabei kein spürbarer Leistungsverlust zu erwarten.
Auch Datenübertragungen sollten immer verschlüsselt erfolgen: Webseiten über HTTPS, Dateiübertragungen über SFTP oder FTPS statt des unverschlüsselten FTP, Fernzugriffe über VPN. Grundlage dafür ist heute das Protokoll TLS.
Datensicherung: Ihre letzte Verteidigungslinie
Wenn trotz aller Vorkehrungen etwas passiert, entscheidet die Datensicherung darüber, ob Sie in Stunden wieder arbeiten können oder Daten für immer verloren sind. Wir setzen auf die 3-2-1-Regel: drei Kopien Ihrer Daten auf zwei unterschiedlichen Medien, davon eine außer Haus. Mindestens eine Kopie sollte offline oder unveränderbar gespeichert sein, damit Ransomware sie nicht mitverschlüsseln kann. Und weil eine Sicherung nur so gut ist wie ihre Wiederherstellung, testen wir diese regelmäßig. Mehr dazu unter NAS-Systeme und Server.
Checkliste: Wie sicher ist Ihr Unternehmen?
Beantworten Sie diese Fragen ehrlich. Jedes „Nein“ oder „Weiß nicht“ ist ein Punkt, den wir gemeinsam angehen sollten:
- Ist für alle Microsoft-365- und E-Mail-Konten MFA aktiviert?
- Verwenden Ihre Mitarbeiter einen Passwortmanager statt Zettel oder Excel-Listen?
- Werden Updates auf allen PCs, Servern und Netzwerkgeräten regelmäßig installiert?
- Schützt eine professionelle Firewall Ihr Firmennetz, und ist das Gäste-WLAN getrennt?
- Sind Ihre Notebooks verschlüsselt?
- Gibt es eine Datensicherung außer Haus oder offline, und wurde die Wiederherstellung zuletzt getestet?
- Wissen Ihre Mitarbeiter, wie sie Phishing-Mails erkennen und an wen sie sich wenden?
Häufige Fragen zur IT-Sicherheit
Sind kleine Unternehmen überhaupt ein Ziel für Hacker?
Ja. Viele Angriffe laufen automatisiert und suchen wahllos nach schwachen Passwörtern, ungepatchten Systemen oder unvorsichtigen Empfängern. Kleine Betriebe sind dabei oft leichtere Ziele, weil Schutzmaßnahmen fehlen.
Reicht ein Virenschutz nicht aus?
Ein Virenschutz ist wichtig, deckt aber nur einen Teil ab. Gegen gestohlene Passwörter, Phishing oder ungepatchte Sicherheitslücken braucht es zusätzlich MFA, Updates, eine Firewall und eine funktionierende Datensicherung.
Was sollte ich tun, wenn ich auf eine Phishing-Mail hereingefallen bin?
Ändern Sie sofort das betroffene Passwort und melden Sie sich bei uns. Je früher wir reagieren, desto besser lassen sich Schäden begrenzen, etwa durch das Sperren von Sitzungen und die Kontrolle des Postfachs auf verdächtige Weiterleitungsregeln.
Wie fangen wir am besten an?
Mit einer Bestandsaufnahme. Wir sehen uns Ihre IT an, zeigen Ihnen die größten Risiken und setzen die wichtigsten Maßnahmen nach Priorität um. Oft lässt sich mit wenigen Schritten wie MFA, Updates und einem guten Backup schon sehr viel erreichen.
IT-Sicherheit aus Graz: Lassen Sie uns sprechen
Sie möchten wissen, wie gut Ihr Unternehmen geschützt ist? Wir sehen uns Ihre IT gemeinsam mit Ihnen an und zeigen Ihnen verständlich, wo Handlungsbedarf besteht, ohne Panikmache und ohne unnötige Anschaffungen.
Jetzt unverbindlich anfragen: Rufen Sie uns an unter +43 316 4682 244 oder schreiben Sie an office@oxenos.com. OXENOS IT-Solutions, Liebenauer Hauptstraße 2-6, 8041 Graz.
